Studierende

Auf dieser Seite stellen sich einige unserer Studierenden vor und erzählen von ihrem Studium an der Universität von Amsterdam.

Josje de Zwart: „Ich will mich einsetzen als Vermittlerin zwischen der niederländischen und der deutschen Kultur.“

Studente Josje de Zwart.
Foto: Studente Josje de Zwart.

Ich habe mich für Deutsch entschieden, nachdem ich an einem Schnupper-Studientag teilgenommen hatte. Hier konnte ich sehen, wie nett und persönlich die Dozenten mit den Studenten umgingen. Ich war positiv überrascht wie gut die Studenten Deutsch sprachen und dass das Studienmaterial nicht nur aus Theoriebüchern bestand, sondern auch aus Gedichtbänden und Romanen, die im Unterricht analysiert werden.

Ich bin glücklich, dieses Studium gewählt zu haben und auch mit meinem Auslandsemester an der Universität zu Köln. Von den Dozenten werde ich ermutigt, meine Kreativität voll einzusetzen. Für Deutschstudenten hat Amsterdam viel zu bieten, mit u.a. dem Duitsland Instituut Amsterdam und dem Goethe-Institut, die über ein vielfältiges Angebot zu den Themen Kultur, Literatur und Bildung verfügen. Ich hoffe nach meinem Studium als Vermittler zwischen der niederländischen und der deutschen Kultur tätig sein zu können, weil ich glaube, dass diese Kulturen einander viel zu bieten haben.

Thomas de Vries: „Die Dozenten nehmen großen Anteil an der Entwicklung der Studenten“

Student Thomas de Vries.
Foto: Student Thomas de Vries

Während meines Bachelor Studiums European Studies machte ich erste Erfahrungen mit dem Fach Deutsch. Der Minor Duitse taal en cultuur (deutsche Sprache und Kultur) war Teil des Curriculums. Dies gefiel mir so gut, dass ich ein Jahr später beschloss den ganzen Bachelor zu machen. Ich habe viel über Deutschland, die deutsche Kultur und die Sprache gelernt und nicht zuletzt meine akademischen Fähigkeiten gut entwickeln können. Die Dozenten nehmen großen Anteil an der Entwicklung der Studenten. Als Student wirst du ermutigt, dir dein eigenes Spezialgebiet aufzubauen und bei diesem Entwicklungsprozess stehen dir die Dozenten immer helfend zur Seite. Im Vergleich zu anderen Studiengängen ist der Student im Fachbereich Deutsch nicht nur eine Nummer, sondern wirklich ein Student. Meine Erfahrung ist, dass die Dozenten stolz auf ihre Studenten sind.

Marie-Louise Tripp: „An der UvA wird der Unterricht auf interaktive Weise gestaltet“

Studente Marie-Louise Tripp.
Foto: Studente Marie-Louise Tripp

Warum ich als Deutsche nach Amsterdam gezogen bin um Duitslandstudies an der UvA zu studieren? Die tolerante, offene und internationale Mentalität Amsterdams hat mir schon immer sehr gut gefallen. Außerdem ist das Studienprogramm der UvA viel aktueller und internationaler als an den meisten deutschen Universitäten, wo der Schwerpunkt auf traditionelleren Themen liegt. An der UvA wird auf eine viel interaktivere Weise unterrichtet, wodurch auch viel gemeinsam über aktuelle Themen diskutiert wird. Für jemand aus Deutschland ist es vielleicht nicht die gängigste Art Deutsch zu studieren, aber gerade darum finde ich es spannend!

Julia Bresser: „Ich konnte Deutschland im internationalen Kontext betrachten“

Oud-student Julia Bresser
Foto: Oud-student Julia Bresser

Ich wurde häufig gefragt, warum ich mich als Deutsche für diesen Studiengang an der UvA entschieden habe. Vielleicht schien das zunächst eine etwas ungewöhnliche Entscheidung zu sein, wie sich aber schnell herausstellte, genau die richtige. Gerade der Blick auf meine eigene Kultur aus einer etwas anderen Perspektive, der input niederländischer Kommilitonen sowie meine Zweisprachigkeit – es können auch Kurse auf Niederländisch belegt werden – machen das Studium besonders interessant. Ich persönlich habe den literaturwissenschaftlichen Weg eingeschlagen. Wer darauf aber keine Lust hat, kann sich im Laufe des Studiums auch auf andere Bereiche spezialisieren, wie Kultur oder Gesellschaft.

Mittlerweile stecke ich mitten in meinem Master Literary Studies in dem ich mich auf die deutsche Literatur Spezialisieren. Ich fühle mich durch meinen Bachelor wirklich gut vorbereitet, dort habe ich nämlich einen Einblick in die deutsche Literatur und Kultur erhalten und konnte Deutschland auch im internationalen Kontext betrachten. Außerdem habe ich gelernt, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet. Und das Ganze in Amsterdam – einer brausenden, kulturreichen und vor allem gezellige Stadt.

Thomas Langbroek (Ehemaliger Student): „Ich kann mir keinen Beruf vorstellen, der erfüllender ist“

Oud-student Thomas Langbroek.
Foto: Oud-student Thomas Langbroek.
Ich bin eigentlich ein bisschen als Quereinsteiger in das Deutschstudium gekommen. Ich studierte Literaturwissenschaften und auch durch ein Semester in Zürich habe ich immer mehr deutsche Fächer gewählt. Zu Beginn aus purem Interesse, um die deutsche Sprache besser zu beherrschen und um mehr von der deutschen Literatur entdecken zu können. Erst später im Studium entstand dann der Wunsch, Deutschlehrer in der Oberstufe zu werden. Das wäre mir vorher nie in den Sinn gekommen, aber nach ein paar Arbeitsjahren als Lehrer kann ich mir eigentlich keinen anderen Beruf vorstellen, der erfüllender ist oder besser zu mir passen würde.

Ich unterrichte an einer niederländischen Schule, „De Nieuwste School“, in Tilburg und habe alle Freiheit, das Fach Deutsch so zu unterrichten, wie ich es gut finde und wie es die Schüler am meisten motiviert.